sopra-Seminar “Schwimmbadbau” Teil 10.3 Massageanlagen

Das wirkungsvolle Alternativ-­Programm für langweilige Schwimmbäder. Mit dem vielseitigen, großen sopra-­Programm kommt Ihr Schwimmbad in Bewegung. Massagedüsen sorgen für eine sprudelnde und prickelnde Atmosphäre – Entspannung und Belebung garantiert. Für jede Schwimmbadausführung und Ausführung gibt es im sopra-­Programm die passenden Düsen. Die Wasser-­Luft-­Düsen von sopra zur Körpermassage sind mit verschiedenen Durchflüssen für unterschiedliche Massagewirkung, z. B. lokale Punktmassage oder Ganzkörpermassage, erhältlich.

Die Vitalisierung einzelner Muskeln und Körperpartien dient der
• Förderung der Durchblutung
• Schmerzlinderung
• Anregung des Stoffwechsels
• Stärkung der Körperabwehr
Eine Körpermassage (Schultern, Nacken, Rücken, Oberschenkel, Wade) entkrampft und steigert das Wohlbefinden.

Funktionsweise
Über eine separate Ansaugung und die Massagepumpe wird das Beckenwasser unter hohem Druck in die Massagedüse gepumpt. Die selbstansaugende Luftbeimischung erreicht man durch einen Injektor und die spezielle Konstruktion der sopra-­Massagedüsen. Die Steuerung erfolgt aus Sicherheitsgründen über einen Druckwellenschalter, Niedervoltspannung oder per Funk mit Mikroprozessorsteuerung. Eine Laufzeitbegrenzung kann ebenfalls installiert werden.

Schnittzeichnung Massagedüse/Funktionsaufbau

Planung/Sicherheit:
• Die Massageanlage insgesamt muss der Schutzklasse I (DIN VDE 0100, Teil 2) entsprechen und DIN EN 13451 konform sein. Sie darf nur über einen FI-Schutzschalter betrieben werden.
• Es muss konstruktionsbedingt sichergestellt sein, dass wasserführende von stromführenden Teilen getrennt sind und ein Potentialausgleich vorhanden ist.
• Der Elektromotor muss mindestens der Schutzklasse IP X4 entsprechen.
• Die Schlitze der Ansaugöffnung müssen < 8 mm sein und die Ansauggeschwindigkeit darf 3 m/s nicht überschreiten.
• Die Anzahl (2, 4 oder 6) und Position der Massagedüsen ist abhängig von Massagewunsch des Bauherrn und erfordert ein ausführliches Beratungsgespräch. Gleiches gilt für die verwendeten Düsenköpfe.
• Die Massagepumpe sollte möglichst nah am Becken und tiefer als der Wasserspiegel eingebaut sein. Nur in Ausnahmefällen sollte die Pumpe oberhalb des Wasserspiegels mit einer selbstansaugenden Pumpe oder in weiterer Entfernung vom Becken entfernt montiert werden.
• Wird die Anlage in einem Pumpenschacht montiert, muss dieser eine ausreichende Be- und Entlüftung und einen Bodenablauf besitzen.

sopra-Programm
sopra Massageanlagen zeichnen sich durch eine große Vielfalt, hochwertigste Materialien und technische Innovationen aus. Sie sind für alle Beckenarten lieferbar.

Alle Anlagen sind mit hochwertigen Pumpen aus Kunststoff oder Bronze in 230 V oder 400 V Ausführung erhältlich. Das Leistungsspektrum reicht von 0,75 kW bis 4,0 kW. Auch selbstansaugende Pumpen sind lieferbar. Das Düsenprogramm umfasst 4 verschiedene Düsen bei Volumenströmen von 7 bis 48 m3/h und einer Massagekraft von 20 bis 140 N.

Eine Besonderheit ist die Funkfernsteuerung. Über einen „Mono-­Sender“ ist die Ein-­/Ausschaltung von verschiedenen Standorten aus möglich.

Auf der folgenden Seite wird die Schwallduschen näher erklärt.

Übersicht über alle Teilabschnitte des 10. Teiles (“Wasserattraktionen”) des sopra-Seminares “Schwimmbadbau”:

10. Wasserattraktionen

10.1 Schwimmbeckenbeleuchtung

10.2 Gegenstromschwimmanlagen

10.3 Massageanlagen

10.4 Schwallduschen

10.5 Luftsprudelanlagen

Diese Erklärung ist Teil des kostenlosen, 14-tätigen Seminares “Schwimmbadbau” der sopra AG. Das Seminar wird Ihnen bequem per E-Mail zugestellt.

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