sopra Magazin 12

TECHNIK & ENERGIEEFFIZIENZ Gemeinsam mit dem Architekturbüro Ganz aus Hildesheim und dem sopra Partner Kühling & Hauers wurden der vorhandene Zustand des Beckens und der zugehörigen Badewasseraufbereitungstechnik in Augenschein genommen. Die Schwimmhalle sowie das Becken wurden bereits 1968 erstellt. Das Schwimmbecken steht den Bewohnern des Seniorenwohnstiftes zur freien Verfügung. Zusätzlich finden kursbezogene Aktivitäten wie zum Beispiel Wassergymnastik statt. Das Becken selbst ist eine betonierte Konstruktion mit einer Länge von 12 m, einer Breite von 6 m sowie einer variierenden Wassertiefe von 1,27 bis 1,35 m. Wie damals bei öffentlichen Schwimm- und Badebecken häufig anzutreffen, verfügte das Schwimmbecken über einen tiefliegenden Wasserspiegel, und die Abführung des Wassers erfolgte über Oberflächenreiniger (Skimmer). Was die Gestaltung betrifft, so kamen hier die damals oft verwendeten und typischen Farbmuster zum Einsatz. Eine Besonderheit dieser Schwimmhalle ist der direkt angeschlossene Lichthof auf der Westseite. Dieser bietet durch die besondere Balkenkonstruktion als Sonnenschutz einen idealen Aufenthaltsort vor und nach dem Schwimmen oder Saunieren. Die Badewasseraufbereitungstechnik, das Schwimmbecken und die Schwimmhalle selbst wurden entsprechenden Maßnahmen unterzogen, um eine sichere Einhaltung der Beckenwasserqualität zu gewährleisten und den Baukörper SANIERUNGEN SIND DIE KÖNIGSDISZIPLIN IM SCHWIMMBADBAU, VOR ALLEM WENN DIE VORHANDENE BAUSUBSTANZ GENUTZT WERDEN MUSS UND DIE RÄUMLICHKEITEN NICHT BELIEBIG ANGEPASST WERDEN KÖNNEN. DIESE RAHMENBEDINGUNGEN WAREN AUCH BEI DER NEUGESTALTUNG DES BEWEGUNGSBECKENS UNTER EINBEZUG DER HEUTIGEN NORMEN IM EILENRIEDESTIFT IN HANNOVER ZU BEACHTEN. SANIERUNG OPTIMALE Nach einer Bestandsaufnahme wurde ein Sanierungskonzept erarbeitet, das auch als Entscheidungsgrundlage für das Gesundheitsamt diente. Fotos: Bernd Hauers 78 MAGAZIN | 2023

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