sopra Magazin 13

Gartenbereich etwa 1 m tiefer als die Terrasse. „Deshalb sollte der Pool“, erzählt Felix Lietz, „auf der gleichen Ebene wie die Terrasse eingebaut sein, damit auch vom Wasser aus der freie Blick in den Garten möglich ist.“ Deshalb war nur Platz für ein kleines 6 m x 3 m großes Becken, das aber trotzdem die Möglichkeit zum aktiven Schwimmen bieten sollte. Gemeinsam, das heißt Frank Thiemig, der Architekt und die Bauherren, schnürten sie ein Paket, das letztendlich einen attraktiven Pool beinhaltete, der trotz der geringen Maße auch zum ausgiebigen Schwimmen genutzt werden kann. In das Betonbecken wurde eine sandfarbene Folie eingeschweißt, die eine attraktive, türkisblaue Farbe im Poolwasser erzeugt. Zur Beckenausstattung gehören eine bequeme, rutschfeste Einstiegstreppe, zwei Skimmer, eine grando Unterflur-Solarrollladenabdeckung mit Blende zur Wasserseite hin sowie die Gegenstromanlage „Juno“ vom sopra Lieferanten uwe JetStream. Mit wenig Aufwand kann die „Juno“ viel Wasser bewegen: Voll aufgedreht strömen bis zu 18 Liter pro Sekunde durch die schwenkbare Düse. Die Schubkraft kann natürlich auch mit einem Dreh stufenlos reguliert werden. Die Sauerstoffzufuhr für ein prickelndes Luftperlbad ist ebenfalls stufenlos einstellbar. Um eine noch bessere Durchströmung des Beckens zu erzielen, wurde die Ansaugung für die Gegenstromanlage gegenüberliegend in die Wand des Rollladenschachtes eingebaut. Zur Ausstattung gehört auch ein Rockman-Seil, in das man sich einhängen und vor den Düsen durchmassieren lassen kann. Mit diesem einfachen Hilfsmittel wandelt sich die Gegenstromanlage zu einem multifunktionalen Trainingsgerät. Die sopra Technik wurde direkt an der Beckenwand, also unterhalb des Wasserspiegels im Keller des Wohnhauses eingebaut. Zur Technikausstattung gehören eine sopra Filteranlage mit AFM-Filtermaterial und die Mess- und Regeltechnik „sopra test premium 17“. Die Beheizung des Badewassers erfolgt über die hauseigene Heizung. Außerdem wird der Pool umweltfreundlich mit Sonnenenergie beheizt: Die Solaranlage auf dem Hausdach schickt die Wärme an einen Wärmespeicher. Diese wird dann über einen Wärmetauscher auch an das Schwimmbad abgegeben. So ist es gelungen, trotz des begrenzt vorhandenen Raumes eine kleine, aber hochwertige Poolanlage zu kreieren, die den Ansprüchen der Bauherren gerecht wird. ■ REPORTAGE INFORMATIONEN | www.kuehling-hauers.de i

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