REPORTAGE EIN POOL IN EINEM FERIENHOTEL DIENTE ALS VORBILD. IN DEN ANBAU ANS BESTEHENDE WOHNHAUS LIESS DER BAUHERR EINE HOCHWERTIGE SCHWIMMHALLE INTEGRIEREN. Billardtisch sowie Multimediaausstattung mit Beamer und Sound- system integriert werden. Was das Schwimmbecken betrifft, erläutert Guido Heue weiter, hatte sich der Bauherr früh auf einen Edelstahlpool festgelegt: „In seinem Lieblingshotel in Österreich gab es so einen Edelstahlpool. Den wollte er auch in seinem privaten Wohnbereich haben.“ Passenderweise war der Hotelpool vom sopra Lieferanten Gassner geliefert worden, sodass sichergestellt war, dass der Bauherr einen ähnlichen Pool mit nahezu gleichen Spezifikationen bekommen würde. Gemeinsam arbeiteten Michael Hampf und Guido Heue ein Konzept für eine hochwertige Schwimmhalle aus. Das 10 m x 3,50 m große Schwimmbecken wurde ganz an die Wand herangerückt, um genügend Umgangsfläche zu bekommen. Denn die Schwimmhalle sollte nicht nur zum Baden genutzt werden, sondern auch über eine Mit diesem Architekten hatte Guido Heue schon mehrfach erfolgreich zusammengearbeitet. Michael Hampf, Architekt aus Dachau, hatte sich an das sopra Mitglied RE-HE gewandt, um ihn als Partner bei einem Schwimmhallenprojekt mit ins Team zu holen. Geplant war ein Anbau an ein bestehendes Wohnhaus, das saniert und in den Anbau eine Schwimmhalle integriert werden sollte. Die Schwimmhallenplanung und den schwimmbadtechnischen Part würde RE-HE übernehmen. Auf dem Grundstück in einer ländlichen Region Bayerns war genügend Platz, um den Wohnbereich entsprechend erweitern zu können. So plante der Architekt ein L-förmiges Gebäude, das an einer Seite des bestehenden Wohnhauses angedockt wurde. Neben der Schwimmhalle im Erdgeschoss sollten im Obergeschoss Wohnräume und im kurzen Schenkel des Neubaus ein Aufenthaltsraum mit POOL-REFLEXIONEN 49
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