sopra Magazin 14 DE

VERBORGENE WOHLFÜHL-OASE Garten hineinragt. Über eine Treppe gelangt man vom Wohnbereich hinab auf die Schwimmhallenebene. Eine Vorgabe des Bauherrn war, ein möglichst langes Becken zur Verfügung zu haben, um darin ein intensives Schwimmtraining absolvieren zu können. Hilfsmittel wie zum Beispiel eine Gegenstromanlage lehnte er ab. Immerhin 19 m misst der Pool jetzt in der Länge bei einer Breite von 3,50 m. Die Anlage mündet vor einem Lichthof, der von einer Glaskuppel überdeckt ist. So gelangt auch genügend Tageslicht in die Schwimmhalle, ohne dass sie im Garten wahrgenommen werden kann. Eine weitere Vorgabe des Bauherrn war, eine fugenlose Beckenoberfläche zu haben. Das Schwimmbecken ist klassisch aus Ortbeton konstruiert und wurde dann mit einer Flüssigkunststoffabdichtung ausgekleidet. So entstand eine absolut glatte, fugenlose, weiße Oberfläche. Die Treppenanlage ragt nicht ins Becken hinein, sondern wurde Diesen Kunden kannte André Gräfe, Geschäftsführer des sopra Partners Hajo W. Rüffer, schon von einem früheren Projekt. Vor einigen Jahren hatte er ihm schon einmal einen Pool gebaut. Sein neues Wohnhaus, das er in Berlin erworben hatte, sollte um eine Schwimmhalle erweitert werden. Da die damalige Zusammenarbeit gut funktioniert hatte, wurde für die schwimmbadtechnischen Arbeiten wieder die Firma Hajo W. Rüffer ausgewählt. „Der Bauherr war sehr schwimmbaderfahren und konnte genaue Angaben machen, wie seine neue Poolanlage aussehen sollte“, erzählt André Gräfe. In Zusammenarbeit mit dem Hausarchitekten entwickelten die Beteiligten eine hochwertige Poolanlage, die den Ansprüchen des Bauherrn gerecht wurde. Die Planung sah vor, an das bestehende Wohnhaus unterirdisch eine Schwimmhalle anzubauen, die in den REPORTAGE EINE MODERNE SCHWIMMHALLE LIESS SICH DER BAUHERR UNTERIRDISCH ANS WOHNHAUS ANBAUEN. EIN INTENSIVES SCHWIMMTRAINING ABSOLVIEREN ZU KÖNNEN, STAND BEI DER PLANUNG IM MITTELPUNKT. 64 MAGAZIN | 2025

RkJQdWJsaXNoZXIy MjUxODg=