Schwimmbadbau
Das sopra-Seminar

sopra-Seminar „Schwimmbadbau“

Teil 5.4: UV-Verfahren

Der Einsatz von UV-Systemen im Schwimmbad geht in der Regel mit einer Einsparung an Desinfektionsmitteln einher. Dies ist aus wirtschaftlicher Sicht wünschenswert, aber auch, weil für Chemikalien das Minimalprinzip gilt: Sie sollen nur in möglichst geringen Mengen verwendet werden. Die Alternative ist die Behandlung des Schwimmbadwassers mit UV-Licht.

Die UV-Technologie wird vor allem in privaten, aber auch vermehrt in öffentlichen Schwimmbädern und auch in Whirlpools eingesetzt. Sie wirkt gleichermaßen bei allen Wassertemperaturen. Im öffentlichen Bereich ist die DIN 19643 zu beachten. Die UV-Technologie kann zur Einhaltung/Reduzierung der gebundenen Chlorwerte eingesetzt werden.

Wirkungsweise, Verfahren
Der UV-C-Strahler wird in die Reinwasserleitung eingebaut, so dass gefiltertes Wasser behandelt wird. Das gesamte Schwimmbadwasser strömt durch das Desinfektionssystem und wird dort mit einer intensiven UV-C-Strahlung behandelt. Die Strahlung enthält so viel Energie, dass sie Bakterien abtöten kann. Ihre bakterizide Wirkung beruht auf elektromagnetischer Strahlung. Die UV-C-Lampen emittieren kurzwellige ultraviolette Strahlung (253,7 nm), die Bakterien, Viren und andere organismen neutralisiert, inaktiviert und damit ihre Vermehrung unterbindet.

Außerdem initiiert das UV-C-Licht Foto-Oxidations-Reaktionen, die Chloramine zerstören, ohne weitere Chemikalien hinzuzufügen und damit das Wasser negativ zu beeinflussen. Chloramine sind für den typischen Chlorgeruch und die Reizung von Schleimhäuten und Augen verantwortlich.

Vorteile:

  • weniger Desinfektionsmitteleinsatz. Für die Depotwirkung im Becken ist nur noch eine geringe Nachdesinfektion notwendig
  • Reduzierung des gebundenen Chlors und damit des typischen Chlorgeruchs
  • innerhalb von Sekunden wirksam
  • keine Bildung von Nebenprodukten; daher klareres, sauberes und frischeres Wasse
  • geringe Wartungs-, Investitions- und Betriebskosten
  • von pH-Wert und Temperatur unabhängige Desinfektionswirkung
  • keine Überdosierung möglich

Voraussetzungen an die Anlagentechnik:

UVC-Desinfektionsanlage

sopraProgramm

sopra UV-C-Desinfektionsanlagen besitzen ein Gehäuse aus Kunststoff mit integrierter optischer Funktionskontrolle und Anschlussverschraubungen aus PVC. Die eingebauten hochwertigen UV-Strahler stehen für eine sehr lange Lebensdauer von bis zu 9000 Stunden mit auch am Lebensende noch hoher Ausbeute. Das Leistungsspektrum reicht von 40 W bis 200 W für Becken bis zu 100 m3 Wasserinhalt und Durchflussleistungen bis zum 40 m3/h.

Auf der folgende Seite werden weitere Desinfektionsverfahren näher erklärt.

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