Schwimmbadbau
Das sopra-Seminar

sopra-Seminar „Schwimmbadbau“

Teil 5.5: Weitere Desinfektionsverfahren

Chlorgas

Beim Chlorgasverfahren wird Chlor gasförmig und als Chlorlösung mit Wasser vermischt eingesetzt. Chlorgas wird in 50 – 65 kg-Druckflaschen unter hohen Sicherheitsauflagen eingesetzt und ist ein giftiger Stoff. Daher kommt es im Privatbad nicht zum Einsatz.

Natriumhypochlorid

Für die Desinfektion von Schwimmbeckenwasser kann Natriumhypochloridlösung, auch Chlorbleichlauge genannt, verwendet werden, wie sie im Handel erhältlich ist. Die frische Lösung hat einen Gehalt an Aktivchlor von ca. 12 – 13 %, bei längerer Lagerung und bei Lichteinwirkung nimmt die Wirksamkeit erheblich und rapide ab. Dies ist ein Nachteil dieses Verfahrens und bei der Dosierung bzw. Verwendung zu beachten.

Ozonung

Ozon gehört zu den oxidativ wirkenden Desinfektionsmitteln. In den zur Badewasserdesinfektion notwendigen Konzentrationen ist Ozon für den Menschen gesundheitsschädlich; daher muss Ozon nach der Einwirkung im Umwälzkreislauf vor Wiedereinleiten des Badewassers in das Becken durch z. B. Aktivkornkohlefiltration oder UV vollständig aus dem Wasser entfernt werden. Da angesichts der kontinuierlichen Verunreinigung des Beckenwassers auch eine kontinuierliche Desinfektion des Beckenwassers gesichert sein muss, kann im Falle einer Oxidation des Umwälzwassers mit Ozon auf die zusätzliche Chlordosierung zur Desinfektion des Beckenwassers dennoch nicht verzichtet werden.

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