Schwimmbadbau
Das sopra-Seminar

sopra-Seminar „Schwimmbadbau“

Teil 1.7: Beckengröße und Wassertiefe

Beckengröße und Beckenform beeinflussen die Investitions-­, aber auch die Betriebskosten eines Schwimmbades. Daher sollten bereits zu Beginn die Wünsche des Bauherrn mit dessen Finanzrahmen in Einklang gebracht werden.

Nicht nur die Investitionskosten, sondern auch die Betriebs-­ und Unterhaltskosten sind in die Planung mit einzubeziehen. So stellen sich die zu Beginn hoch erscheinenden Kosten für eine Schwimmbadabdeckung unter Berücksichtigung der Betriebskosten als sinnvolle Investition heraus, welche sich bereits nach wenigen Jahren amortisiert (siehe Kapitel „Schwimmbadabdeckung“).

Ähnlich verhält es sich bei den Mehrkosten für eine hochwertige Mehrschichtenfilteranlage, Wärmepumpe oder Solaranlage gegenüber einem Wärmetauscher.

Nachfolgende Werte für Beckenbreite, Beckenlänge und Wassertiefe dienen bei der Bestimmung der Beckengröße als Anhaltspunkt.

Beckenbreite: Beim Schwimmen benötigt eine Person eine Beckenbreite von 2,75 m. Zwei Erwachsene können bei einer Beckenbreite von 3,50 – 4,0 m bequem nebeneinander herschwimmen.

Beckenlänge: Für den ersten Schwimmstoss benötigt ein Erwachsener 3,50 m und für alle weiteren 1 – 2 m je nach Intensität. eine Beckenlänge von 8 m ist für 4 Schwimmstösse ausreichend.

Wassertiefe: Eine Wassertiefe von 1,35 m hat sich in der Praxis als ausreichend zum Schwimmen und als die optimale Tiefe zwischen Kosten und Nutzen heraus gestellt. Größere Wassertiefen erhöhen die Bau-­ und Unterhaltungskosten ohne Zusatznutzen. Geringere Wassertiefen eignen sich zum Planschen oder für Wassergymnastik, nicht jedoch zum Schwimmen.

Übersicht der empfohlenen Beckentiefen

In öffentlichen Schwimmbädern ist 1,35 m die Grenze zwischen einem Nichtschwimmer und einem Schwimmerbecken. Schwimmerbecken müssen ständig von einem Schwimmmeister beaufsichtigt werden.

Beckenform: Die Wahl der Beckenform ist in erster Linie eine architektonische Entscheidung des Bauherrn. Die am häufigsten verwendete Rechteckform hat wirtschaftliche Vorteile. Sie bietet den höchsten Nutzwert und zeichnet sich, im Vergleich zu freien Formen, durch geringere Investitions-­ und Betriebskosten aus.

Bei der Planung des Beckenzugangs/-­einstiegs ist eine Einstiegsleiter die deutlich preiswertere Variante gegenüber einer Treppenanlage. In Anbetracht dessen, dass die Entscheidung für eine Schwimmbadanlage aber auch eine Investition in die Zukunft ist, ist der bequeme Einstieg über eine Treppenanlage angenehmer und komfortabler.

Zum nächsten Teilabschnitt 1.8: Gesetzliche Grundlagen

Auf der folgenden Seite werden die Planungsgrundlagen für Gesetzliche Grundlagen näher erklärt.

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