Schwimmbadbau
Das sopra-Seminar

sopra-Seminar „Schwimmbadbau“

Teil 10.2: Gegenstromschwimmanlagen

Gegenstromschwimmanlage

Neben der Unterwasserbeleuchtung zählen Gegenstromschwimmanlagen zu den beliebtesten Wasserattraktionen. Gegenstromschwimmanlagen von sopra erfüllen alle Wünsche an ein modernes Wellness-­Konzept und sind DIN EN 13451 Konform. Als Sportgerät für sportliches Schwimmen, als Wellnessanlage mit Massagedüse und -­schlauch oder als Baustein mehrerer, funkferngesteuerter Schwimmbadattraktionen.

Funktionsweise

Wasserattraktionen

Eine Pumpe erzeugt den Wassergegenstrom, welcher durch ein Wasser-­Luft-­Gemisch über eine schwenkbare Düse ins Becken geleitet wird. Die Wasseransaugung ist i. d. R. seitlich an der Gegenstromanlage integriert. Eine separate Ansaugöffnung im Becken wird bei öffentlichen Anlagen verwendet.

Die Steuerung erfolgt aus Sicherheitsgründen über einen Druckwellenschalter, Niedervoltspannung oder per Funk mit Mikroprozessorsteuerung. Im privaten Bereich wird die Anlage mittels Druckwellenschalter im Düsenbereich Ein/Aus geschaltet. Beim öffentlichen Einsatz ist die Verwendung einer Laufzeitbegrenzung mit automatischer Abschaltung üblich.

Technische Anforderungen:

  • Mindestströmgeschwindigkeit von 1 m/s im Schwimmbecken
  • Beckenlänge mindestens 3,50 m
  • Wassertiefe mindestens 1,10 m
  • Beckenbreite mindestens 2,00 m
  • bei Gegenstromschwimm-­Anlagen mit regulierbarer Strömungsgeschwindigkeit sollte sich eine minimale Geschwindigkeit von 0,25 m/s einstellen lassen
  • die Strömungsachse sollte zur Horizontalen und Vertikalen schwenkbar sein

Planung/Sicherheit:

  • Die Gegenschwimmanlage insgesamt muss der Schutzklasse I (DIN VDE 0100, Teil 2) entsprechen und DIN EN 13451 konform sein. Sie darf nur über einen FI-­Schutzschalter betrieben werden.
  • Es muss konstruktionsbedingt sichergestellt sein, dass wasserführende von stromführenden Teilen getrennt sind und ein Potentialausgleich vorhanden ist.
  • Der Elektromotor muss mindestens der Schutzklasse IP X4 entsprechen
  • Die Schlitze der Ansaugöffnungen müssen < 8 mm sein und die Ansauggeschwindigkeit darf 3 m/s nicht überschreiten.
  • Die Gegenstromdüse befindet sich 25 – 35 cm unter der Wasseroberfläche und mind. 150 cm von der Seitenwand entfernt in der Schmalseite des Beckens.
  • Die Gegenstrompumpe sollte möglichst nah am Becken und tiefer als der Wasserspiegel eingebaut sein.
  • Nur in Ausnahmefällen sollte die Pumpe oberhalb des Wasserspiegels mit einer selbstansaugenden Pumpe oder in weiterer Entfernung vom Becken entfernt montiert werden.
  • Wird die Anlage in einem Pumpenschacht montiert, muss dieser eine ausreichende Be-­ und Entlüftung und einen Bodenablauf besitzen.

sopra-Programm

Selbstsaugende Pumpe

Das breit gefächerte sopra-­Programm umfasst 1-­flutige und 2-­flutige-­Gegenschwimmanlagen, und Gegenschwimmanlagen mit Bodenmassagedüse. Sie sind für alle Beckenarten lieferbar.

Alle Anlagen sind mit hochwertigen Pumpen aus Rotguss in 230 V oder 400 V Ausführung erhältlich. Das Leistungsspektrum reicht von 1,9 kW bis 4,0 kW. Auch selbstansaugende Pumpen sind lieferbar.

Das Zubehörprogramm umfasst Haltegriffe, Impuls-­Massagedüsen mit Schlauch und spezielle Befestigungskonsolen für die Pumpe. Eine Besonderheit ist die Funkfernsteuerung. Über einen „Mono-­Sender“ ist die Ein-­/Ausschaltung von verschiedenen Standorten möglich.

Auf der folgenden Seite werden die Massageanlagen näher erklärt.

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