sopra-Seminar “Schwimmbadbau” Teil 9.2: Bauphysik Schwimmhalle

Aus den vorgenannten besonderen Bedingungen in einer Schwimmhalle ergeben sich die wesentlichen baulichen Anforderungen. Wichtig ist, dass hinsichtlich der Bauphysik die Besonderheiten des Schwimmhallen-Klimas beachtet werden, denn die verwendeten Systeme und Baustoffe müssen diesem Klima langfristig Stand halten. Das gilt sowohl für den Neubau von Schwimmhallen als auch für Sanierungen und Modernisierungen.

Die innen liegende Wärmedämmung mit Dampfsperre ist zu einer gängigen Maßnahme im Schwimmbadbau geworden. Sie bietet alle optischen Gestaltungsmöglichkeiten, stellt die Trockenheit aller Bauteile sicher und schafft die Voraussetzung für ein behagliches Umfeld.

Gesetzliche Bestimmungen einhalten
Dach, Decke und Wände trennen das hochfeuchte Innenklima der Schwimmhallen vom stark schwankenden Außenklima. Um dies langfristig ohne Schaden sicherzustellen, müssen einige bauphysikalische Grundregeln und gesetzliche Bestimmungen beachtet werden. Bauphysikalisch gesehen müssen alle umschließungsflächen von Schwimmhallen zwei Grundforderungen erfüllen.

Auf der zweiten Seite werden die Grundforderungen für den 9.2.1 Wärmeschutz näher erklärt.