Atemberaubend ist das Lichtspektakel, das durch die Scheinwerfer im Becken, durch Licht-Vouten an der Decke und illuminierte Paneele erzeugt werden kann. schon grandios.“ Der Whirlpool sitzt genau in der Achse der Glaslaterne und als Verlängerung in der Achse des Schwimmbeckens. Was die Bauarbeiten am Bestandsbecken selbst betrifft, so wurde die östliche Stirnwand herausgebrochen und der Pool um 2,50 m auf jetzt 11 m verlängert. Auf der Beckenwand liegt der neu geschaffene Whirlpool auf, den es vorher nicht gab, und neben dem Whirlpool wurde noch eine konventionelle Treppe einbetoniert. Eine aufwendige Stahlkonstruktion trägt jetzt den Whirlpool. Auch die Rinne wurde umgebaut: „Die alte Rinne in ihrer Größe wäre schwer zu betonieren gewesen“, erklärt Robert Rappold. „Deshalb haben wir die bestehende Wiesbadener Rinne entfernt und einen neuen Rinnenkopf aufgesetzt. Die U-Rinne aus Granit dient aber nur als Untergrund. Sie wurde dann noch mit der EcoFinish-Abdichtung ausgekleidet und von einem Naturstein überdeckt.“ Ungefähr 55 % des Beckens sind mit einer Rinne versehen. Im Bereich der Beckenrückwand und stirnseitig wurde auf eine Rinne verzichtet. Das Becken schließt unmittelbar an die neue Nord-Ost-Terrasse an. Die Stirnseite der Schwimmhalle ist komplett zu öffnen. Drei der vier Schiebeelemente verschwinden in baulichen Taschen und sind damit unsichtbar. Auch irgendwelche Rahmenkonstruktionen sind nicht mehr zu erkennen. Der Beckenkörper wurde komplett rückgebaut, der Beton aufprofiliert und dann mit EcoFinish in der Farbe Nachtblau ausgekleidet, die Abdichtung und Beschichtung in einem darstellt. „Wir haben einen Unterwasserscheinwerfer mehr eingebaut“, erläutert Robert Rappold, REPORTAGE 70 MAGAZIN | 2025
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