TECHNIK & ENERGIEEFFIZIENZ wedi ModularSpa Erleben Sie die neue wedi-Dampfbad-Serie Mit der neuen Dampfbad-Serie von wedi verwandeln Sie Ihre Dusche in eine luxuriöse Wohlfühloase. Das modulare System bietet schnelle Montage, flexible Designs, hochwertige Oberflächen und smarte Lichttechnik. Was, wenn mein Spa-Bereich perfekt zu mir passt ... Weitere Informationen unter www.wedi.net Vetra Solo Duo wedi-eu_sw_steam-bath_v1-modularspa_ad_apr_rz-file_210x100mm_240724_de.indd 1 24.07.24 09:17 Anschlüsse für Schwimmhallen-Abluft und Zuluft, Frischluft (= Außenluft) und Fortluft Kanalsystem mit Zuluftschlitzen, Abluft- und Außenluftgittern Steuerungs- und Regeltechnik Entfeuchtung mit Wärmerückgewinnung, bestehend aus Verdampfer, Kondensator und Kompressor (= Wärmepumpe) Der zusätzliche Wärmebedarf der Schwimmhalle, der nicht durch die Wärmerückgewinnung abgedeckt ist, kann durch statische Heizflächen erzeugt werden. Eine Fußbodenheizung bringt hierfür allerdings fast nichts. Der Temperaturunterschied Bodenheizung zur Hallenluft ist zu gering, als dass eine verwertbare Konvektion stattfindet. Es besteht die Möglichkeit, hinter dem Entfeuchtungsgerät einen Wärmetauscher, versorgungseitig an die Hausheizung angeschlossen, zu installieren. Dann transportiert der ohnehin von der Entfeuchtung bestehende Luftkreislauf die Wärme in die Halle. Benötigt werden allenfalls noch ein oder zwei niedrige Heizkörper, die dekorativ als Wärmebank genutzt werden können. Bewährt haben sich auch Unterflurkonvektoren vor der gesamten Fensterfläche, die mit einem darunter angeordneten Zuluftkanal eine gute Abschirmung der Fenster bewirken. Die Regelung der statischen Heizfläche erfolgt meist über einen Raumtemperaturfühler, wobei die Schwimmhallenheizung keine Nachabsenkung erhält. Die auf dem Markt befindlichen Klimageräte funktionieren unterschiedlich. Es werden Geräte angeboten, die die Hallenluft entfeuchten und auf Raumtemperatur wieder erwärmen, wobei die überschüssige Wärme der Raumluft oder dem Beckenwasser zugeführt wird. Da aber nicht der gesamte Wärmebedarf gedeckt werden kann, muss über statische Heizflächen Wärme zugeführt werden. Andere Geräte übernehmen außer der Luftentfeuchtung auch den größten Teil des Wärmebedarfs der Halle sowie einen Teil der Beckenwassererwärmung. Die Arbeitsweise dieser Gerätetypen sieht etwa so aus: Über ein eingebautes Gebläse wird die Hallenluft durch einen Rückluftkanal angesaugt und über einen Luftreinigungsfilter an den Verdampfer des Kältekreislaufes geleitet. Die Rückluft wird am Verdampfer heruntergekühlt, die überschüssige Feuchte scheidet in Form von Kondenswasser aus und wird in das Abwassersystem abgeleitet. Wenn an den Innenseiten der Umfassungsflächen die Oberflächentemperatur unterhalb der Wassertemperatur befindet, tritt in diesem Bereich Schwitzwasser auf, und aus dem Schwimmbecken wird die gleiche Menge Wasser nachverdampfen, bis die Oberflächentemperatur durch Anheben der Raumtemperatur gleich der oder größer als die Wassertemperatur ist. Die in der Schwimmhalle durch Verdunstung anfallende Wassermenge muss über eine Lüftungsanlage abgeführt werden, damit der Raumluftzustand konstant gehalten wird. Eine Entfeuchtung der Schwimmhallenluft ohne Wärmerückgewinnung findet man heute nicht mehr. Voraussetzung für eine sinnvolle und effektive Entfeuchtung ist ein funktionsfähiges Luftverteilungssystem. Wird zum Beispiel eine Fensterfläche nicht sauber mit Warmluft abgeschleiert, kühlt sich die Schwimmhallenluft an den Scheiben ab und sinkt nach unten. Sie schiebt sich dann über den Beckenumgang und verdrängt die Feuchtegrenzschicht über der Wasseroberfläche. Die Folge: Die Wasserverdunstung steigt und somit auch die Entfeuchtungskosten. Andererseits dürfen die Fensterflächen nicht direkt mit Warmluft angeblasen werden, weil dadurch die Luftgrenzschicht an der Scheibe weggewirbelt wird. Die Luftgrenzschicht ist aber wichtig für das Wärmedämmvermögen eines Bauteils. Die Folge: erhöhter Wärmebedarf und höhere Heizkosten. Ausschlaggebend für die Funktionstüchtigkeit eines Luftführungssystems ist die Anordnung der Zuluft-Öffnungen. Diese sollten im Beckenumgang vor den Fenstern liegen. Hierfür werden spezielle Schlitzschienen mit etwa 1 bis 1,5 cm breiten Auslassöffnungen verwendet, die nach Möglichkeit entlang aller Fensterflächen laufen, damit die Scheiben vollständig mit warmer Luft abgeschleiert werden. Sozusagen eine unsichtbare Warmluftgardine. WIE IST NUN EIN SCHWIMMHALLEN-KLIMAGERÄT AUFGEBAUT? Zu einem System gehören folgende Komponenten: Getrennte Zuluft- und Abluftventilatoren zum Transportieren der Luft Filter zum Reinigen der Luft Wärmetauscher zum Aufheizen der Luft (Heizregister)
RkJQdWJsaXNoZXIy MjUxODg=