sopra Magazin 14 DE

TECHNIK & ENERGIEEFFIZIENZ UNSCHEINBAR UND JAHRELANG VOLLZIEHT SIE IHREN DIENST. ABER FÄLLT SIE EINMAL AUS, FUNKTIONIERT DAS GANZE SCHWIMMBAD NICHT. DIE PUMPE IST GEWISSERMASSEN DIE HERZKAMMER DER WASSERAUFBEREITUNG. Auch unterscheiden wir im Schwimmbadbereich zwischen Pumpen für den privaten Einsatzzweck und dem öffentlichen Bäderbereich. Die Anwendung im Bereich der Badewasseraufbereitung stellt besondere Anforderungen an die verwendeten Umwälzpumpen. Folgende Kriterien sind dabei von Bedeutung: Materialbeständigkeit gegenüber Schwimmbeckenwasser und dessen Inhaltsstoffe Selbstansaugung Ausreichende Fördermenge (Volumenstrom) und Förderhöhe (Druck), d. h. Berücksichtigung aller erforderlichen Betriebspunkte Schutz vor groben Partikeln Einfache Handhabung Geringe Geräuschemission Geringer elektrischer Leistungsbedarf Ausreichender elektrischer und mechanischer Schutz Die Umwälzpumpe hat die Aufgabe, die komplette Badewasseraufbereitung am „Leben“ zu halten – vergleichbar mit dem Herzen, welches ebenfalls eine Pumpe darstellt. Das heißt, das abgebadete Beckenwasser aus dem Oberflächenreiniger oder dem Wasserspeicher der Aufbereitungsanlage zuzuführen und als Reinwasser wieder zurück in das Becken zu fördern. Welche Pumpen kommen zum Einsatz? Die Palette der heute hergestellten Pumpen ist allgemein sehr groß. Für den Bereich Schwimmbadumwälzung kommen hauptsächlich einstufige Kreiselpumpen zum Einsatz. Diese bestehen im Wesentlichen aus einem Elektromotor (überwiegend Asynchronmotor), Pumpengehäuse mit Vorfilter, Gleitringdichtung, Flansch sowie dem Innenleben, bestehend aus dem Laufrad und dem Leitapparat. Bei Kreiselpumpen unterscheiden wir zwei wesentliche Merkmale: normalsaugende und selbstan- saugende Pumpen. KRAFTWERKE FÜR DEN POOL 94 MAGAZIN | 2025

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