sopra Magazin 14 DE

Zum Wohlfühlen! Wasseraufbereitung für Privatpools, sanft und chlorfrei. hydrozon.com von Personen unter 0,05 m/s, Innenflächentemperatur bei 23 bis 25° Celsius. Ab diesen Temperaturen beginnt das Wohlfühlen. Die Oberflächen im Raum nehmen die Temperatur an, sodass sich selbst der Fliesenbelag auf dem Fußboden behaglich anfühlt. So ist eine Fußbodenheizung in einer modernen Schwimmhalle überflüssig, weil sie für die Raumtemperatur nichts bringt. Bekanntermaßen sollte die Raumtemperatur um mindestens 2° Celsius höher liegen als die Wassertemperatur, da sonst die Verdunstung steigt und sich die Außenluftzufuhr öfter einschaltet. Faustregel: Je höher die Raumtemperatur über der Beckenwassertemperatur liegt, umso geringer sind die Heizkosten. Bei den Komfortansprüchen, die Bauherren heute haben, müssen die Wände auf einen k-Wert von 0,25 ausgelegt sein. Dann sind die Wärmeverluste nur sehr gering. ZWEITER PUNKT: DIE WÄRMEDÄMMUNG Durch die ständige Wasserverdunstung tritt in Schwimmhallen eine hohe relative Luftfeuchte auf. Dadurch kann sich speziell im Winter Schwitzwasser an den Innenflächen von Fenstern, der Decke und den Außenwänden bilden, wenn die Oberflächentemperatur unter den Taupunkt der Raumluft sinkt, was es zu verhindern gilt. Kritisch wird es, wenn der Taupunkt innerhalb der Baukonstruktion liegt. Feuchtes Mauerwerk kann keine Wärme halten. Von den hohen Heizkosten abgesehen, können zum Teil irreversible Bauschäden entstehen. Will man ein Eindringen der Luftfeuchte verhindern, muss auf der Rauminnenseite, zum Beispiel zwischen Innenputz und Mauerwerk, eine Dampfsperre eingebaut sein. Es kann aber durchaus sein, dass trotz der über der Wassertemperatur liegenden Raumlufttemperatur sich an den Innenseiten der Umfassungswände die Oberflächentemperatur unterhalb der Wassertemperatur befindet. Dann tritt an den Wänden Schwitzwasser auf, und aus dem Schwimmbecken wird die gleiche Wassermenge nachverdampfen, bis die Oberflächentemperatur gleich der oder größer als die Wassertemperatur ist. Um das zu verhindern, muss die Temperatur der Wandoberflächen der der Raumluft entsprechen. Dies erreicht man am besten mit einer hochwertigen Wärmedämmung. Nur die Wärmedämmung, kombiniert mit einer Dampfsperre, verhindert Bauschäden und hält die Heizkosten niedrig. DRITTER PUNKT: DIE WÄRMERÜCKGEWINNUNG Die durch die permanente Verdunstung anfallende Wassermenge muss über eine Lüftungsanlage abgeführt werden, damit die Raumluft konstant gehalten werden kann. Eine Entfeuchtung ohne Wärmerückgewinnung wäre eine immense Energievergeudung. Welches System der Wärmerückgewinnung auch immer gewählt wird, wichtig für eine effektive Entfeuchtung ist ein funktionsfähiges Luftverteilungssystem. Wird zum Beispiel eine Fensterfläche nicht sauber mit Warmluft abgeschleiert, kühlt die Schwimmhallenluft an den Scheiben ab und sinkt nach unten. Sie schiebt (mit Putz-Beschichtung auf der Alu-Dampfsperre) Außenwand mit Wärmedämmung und Dampfsperre Schwimmhallenluft 30o C, 60% relative Luftfeuchte Wasserdampf Die Schemazeichnungen zeigen den Aufbau einer Schwimmhallenwand und im Dachbereich mit dem ISO-Plus-System.

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