FAQ-Bereich

Die häufigsten Fragen und Antworten rund um Poolbau, Sauna, Wellness & Spa

Wir, die sopra AG, sind Experten, wenn es um das kühle Nass geht: Seit mehr als 30 Jahren designen wir Pool-, Sauna- und Wellnesslandschaften. Und wir beantworten gern Ihre Fragen zu unseren Spezialgebieten. Deshalb gibt es diese FAQ-Seite mit Antworten auf die häufigsten Fragen, die unsere Kunden stellen.

Poolbau-FAQ

Antworten zu Poolbau, Betriebskosten und Pflege

„Was kostet ein Swimming-Pool?“ Vor jeder Planung eines Schwimmbeckens stellt sich den zukünftigen Besitzern zu Recht die Frage nach den Baukosten, die auf sie zukommen.

Diese Frage lässt sich jedoch nicht pauschal beantworten, denn die Höhe der Baukosten ist davon abhängig, welche Anforderungen der jeweilige Bauherr an den Swimming-Pool stellt und welche Komponenten schließlich im Bau des individuellen Pools ihre Anwendung finden. Darunter fallen u. a. der Standort, die gewünschte Größe des Beckens, die Art des Pools, die passende Schwimmbadtechnik, sowie Überdachungen oder Abdeckungen und natürlich auch das Poolzubehör.

Nach dem Bau Ihres Traumpools werden weitere Kosten für dessen Wartung anfallen: Betriebs- und Unterhaltungskosten. Ob in technischer Hinsicht oder aus Gründen der Hygiene – Sie sollen möglichst lange Freude an Ihrem individuellen Schwimmbad haben. Deshalb spielt die individuelle Beratung bei der Angebotserstellung durch unsere sopra-Partner eine so große Rolle bei der Ermittlung der Bau- und weiterführenden Betriebskosten.

In der Poolplanung spielt nicht nur das Design, die Beckengröße und Wassertiefe eine wichtige Rolle, sondern auch der Standort und die möglichen, im Betrieb anfallenden, Folgekosten.

All diese Punkte beziehen wir in unsere detaillierte Pool-Konstruktion ein. Ebenso die Planung des Technikraumes. Schließlich sollen unsere Kunden möglichst lange große Freude an ihrem eigenen Swimming-Pool haben.

Das kommt ganz auf die Art des Pools, die dazugehörige Technik, den Standort und natürlich auch die Größe des Schwimmbeckens an.

Wenn Sie ein konkretes Projekt im Sinn haben, schreiben Sie uns am besten über unser Kontaktformular und teilen uns oder einen unserer sopra-Partner (in Ihrer Nähe) Ihre Ideen mit. Auf Basis dieser Informationen können wir uns dann gemeinsam einen Überblick über den zu erwartenden Zeitaufwand machen.

Man unterscheidet zwischen Einstückbecken/Fertigpools, Elementbecken und Beton- bzw. Betonfolienbecken. Einstückbecken werden in den gängigen Schwimmbecken-Standardgrößen hergestellt – die Formenvielfalt ist daher etwas begrenzt – während Elementbecken in fast allen Größen und Formen geliefert werden können. Elementbecken werden vor Ort montiert, polymerisiert und ohne sichtbare Nähte abgedichtet.

Abhängig von der Herstellungsart der Becken werden unterschiedliche Materialien für Pools verwendet. Einstückbecken und Elementbecken können aus PVC, GFK, Polystone oder Edelstahl hergestellt werden. Beton- und Betonfolienbecken hingegen werden aus Beton gegossen und in Kombination mit Fliesen, Platten, Glasmosaik oder Naturstein verziert, beziehungsweise zunächst betoniert oder gemauert und anschließend mit Folie ausgekleidet.

Die gängigste Schwimmbeckenform ist rechteckig, aber auch ovale und runde Schwimmbecken sind bei unseren Kunden sehr beliebt. In den meisten Fällen ist die Entscheidung für die Poolform von den örtlichen Gegebenheiten (Indoor oder Outdoor) abhängig oder schlicht der ganz persönliche Geschmack.

Fakt ist: Wir bauen alle Formen von Pools und erfüllen auch individuelle Wünsche. In unserer Referenzdatenbank können Sie sich einen sehr guten Überblick über die von uns realisierten Pools (Indoor- und Outdoorpools) verschaffen.

Pools gibt es in allen Größen, aber es gibt durchaus Mindestwerte, die als Anhaltspunkte in der Poolplanung dienen sollten. Infos zur Beckenbreite: Beim Schwimmen benötigt eine Person standardmäßig eine Beckenbreite von 2,75 m. Zwei Erwachsene können bei einer Beckenbreite von 3,50 – 4,00 m bequem nebeneinander herschwimmen.

Hinsichtlich der Beckenlänge kann man hingegen folgende Faustregel beachten: Für den ersten Schwimmstoß benötigt ein Erwachsener 3,50 m und für alle weiteren, je nach Intensität, 1–2 m. Erfahrungsgemäß ist eine Beckenlänge von mindestens 8 m für ein angenehmes Schwimmvergnügen ausreichend.

Eine größere Wassertiefe im Schwimmbecken erhöht die Bau- und Unterhaltungskosten, geringere Wassertiefen eignen sich dagegen lediglich zum Planschen oder für Wassergymnastik. Wägt man Kosten und Nutzen ab, hat sich in der Praxis im privaten Bereich eine Wassertiefe von 1,35 – 1,40 m als ausreichend zum Schwimmen und als die optimale Tiefe im Hinblick auf die Bau- und Betriebskosten herausgestellt.

In öffentlichen Schwimmbädern bildet die Wassertiefe von 1,35 m übrigens die Grenze zwischen einem Nichtschwimmer- und einem Schwimmerbecken.

Soll der Pool über ein Sprungbrett verfügen, sollte die Wassertiefe jedoch immer an dessen Höhe ausgerichtet sein. So liegt die Minimaltiefe des Beckens bei einem 1 m-Brett bei 2,50 m (besser: 3 m), bei einem 3 m-Brett bei ca. 3,50 m und bei einer 5 m-Plattform schon bei 3,80 m. Je höher das Sprungbrett, desto tiefer sollte das Wasser im Schwimmbecken sein, um den Kontakt zum Schwimmbeckenboden und Verletzungen zu vermeiden.

Möchten Sie eine Schwimmhalle für Ihren zukünftigen Indoor-Pool errichten oder soll dieser in eine schon vorhandene Räumlichkeit architektonisch integriert werden? Vielleicht soll es doch lieber ein Outdoor-Pool im Garten werden? Je nach gewünschtem Standort spielen die örtlichen Gegebenheiten eine große Rolle bei der Platzierung Ihres Schwimmbeckens, denn bei der Montage muss zwischen nicht freitragenden und freitragenden Becken unterschieden werden.

Ideal für ein Schwimmbad im Garten wäre zum Beispiel ein sonnenreicher Standort. Auf diese Weise können sie eine kostengünstige und schnellere Erwärmung Ihres Wassers bewirken. Diese und weitere Fragen lassen sich am besten in einem persönlichen Gespräch bei einem unserer sopra-Partner beantworten. Kontaktieren Sie uns einfach über unser Kontaktformular.

„Was kostet ein Swimming-Pool?“ Das ist wohl die wichtigste Frage jedes zukünftigen Poolbesitzers. Zu Recht: Vor der Planung eines Schwimmbeckens sollten sich Bauherren diese und weitere Fragen hinsichtlich der Baukosten, die auf sie zukommen, immer stellen. Die Frage nach dem Preis des Pools lässt sich jedoch nicht immer pauschal beantworten, denn die Höhe der Baukosten ist davon abhängig, welche Anforderungen der jeweilige Bauherr an den Swimming-Pool stellt und welche Komponenten schließlich im Bau des individuellen Pools ihre Anwendung finden.

Bei der Ermittlung der Kosten für den Poolbau spielen viele Faktoren eine Rolle, die beachtet werden müssen. Unter anderem sind das:

  • Standort des Schwimmbeckens: Indoor oder Outdoor?
  • Wunschgröße des Pools: Länge, Breite und Tiefe gemessen am Standort
  • Art des Pools: Einstückbecken, Fertigpool, Elementbecken oder Betonschwimmbecken?
  • Poolsystem: Skimmer-, Überlaufbecken, oder doch lieber ein Edelstahl- oder Infinity-Pool?
  • Material: Beton, Edelstahl, PVC, Polyester oder GfK?
  • Beckenzugang: Leiter oder Treppe?
  • Schwimmbadabdeckung oder Poolüberdachung?
  • Schwimmbadtechnik: Welche Art der Schwimmwasseraufbereitung ist gewünscht?
  • Poolzubehör: Wasserattraktionen und Beleuchtung?

Erst, wenn all diese Faktoren geklärt sind, kann die Planung des Pools in die nächste Runde gehen und ein detaillierter Kostenvoranschlag erstellt werden. Sie möchten sich vorab einen Überblick über die einzelnen Schritte der Poolplanung verschaffen? Nutzen Sie einfach unseren kostenlosen sopra-Wellnessplaner!

Es gibt zwei große Reinigungsaktionen im Jahr, die sich Poolbesitzer im Kalender markieren sollten: den Frühjahrscheck und die Vorbereitung zur Überwinterung des Schwimmbeckens im Herbst. Dazwischen gibt es mehrere Möglichkeiten, das Poolwasser hygienisch frisch und das Becken sowie die Schwimmbadtechnik sauber und technisch einwandfrei zu halten. sopra bietet dafür den zum Pool passenden Reiniger und perfekt darauf abgestimmte Reinigungsmittel, die das Schwimmbadwasser hygienisch aufbereiten und nicht unnötig belasten.

Dennoch decken sie nur einen Teil der Poolpflege ab: Gewisse Arbeiten, wie das Abfischen von Blättern oder schwebendem Schmutz mit dem sopra-Kescher oder das Entfernen von hartnäckigen Verschmutzungen (wie z. B. Schmutzränder bei Skimmerbecken) mit der sopra-Reinigungsbürste lassen sich am besten manuell durchführen - und zwar je nach Verschmutzungsgrad des Wassers. Um den Pool vor starker Verschmutzung zu schützen, bieten sich zu jeder Jahreszeit Schwimmbadabdeckungen oder Schwimmbadüberdachungen an. Diese sparen übrigens auch Energie und damit bares Geld.

Klares Wasser und ein sauberer Pool – vom Beckenboden bis zur Oberfläche – sind für einen ungetrübten Badespaß wichtig.

Neutrales, sauberes Wasser hat einen pH-Wert von 7,0. Mit einer gründlichen Desinfektion kann die Abtötung von Bakterien, Viren und Pilzen sichergestellt werden. Dies wird durch den gezielten Einsatz von Chlor und Chlorprodukten erreicht, die dem Poolwasser zugesetzt werden können. Aber es geht auch automatisch: die sopra-test Mess- und Regelanlage veranlasst eine automatische Dosierung des Desinfektions- und pH-Korrekturmittels. Mit dieser Form der Schwimmbadwasseraufbereitung haben weder Bakterien noch Pilze oder gar Algen eine Chance.

In der Aufbereitung von Badebeckenwasser ist die Wasserfilterung ein sehr wichtiger Bestandteil, denn sie dient der mechanischen Reinigung des Schwimmbeckens und befreit das Wasser von schwebenden oder zu Boden gesunkenen Schmutzpartikeln. Eine leistungsfähige Filtertechnik erlaubt einen geringen Einsatz von Wasserpflegemittel, vermindert den Zusatz von Frischwasser und sorgt sogar für geringe Betriebskosten. So ist und bleibt Ihr Pool frisch und bereitet Ihnen noch lange Freude.

Sauna-FAQ

Die häufigsten Fragen zum Thema Saunabau

Im besten Fall sollte die eigene Indoorsauna oder Outdoor-Sauna - ob als Privatperson oder Gewerbetreibender gebaut oder gekauft - nicht nur den persönlichen Geschmack treffen, sondern sich auch möglichst gut in ihre direkte Umgebung einfügen. Es gibt daher nicht "die perfekte Sauna“, sondern die, die den räumlichen Begebenheiten und Ansprüchen an Hygiene, Energieeffizienz und Nutzungsgrad entspricht.

Saunieren lässt es sich sowohl in den eigenen vier Wänden als auch im Garten. Und für beide Einsatzorte gibt es Saunamodelle, die sowohl in Standardgrößen als auch Maßanfertigungen angefertigt werden. Mit der richtigen Ausstattung, wie etwa changierenden LED-Lichteffekten, zusätzlichen Infrarotstrahlern oder einem hochwertigem Bio-Saunaofen, wird die eigene Sauna zum luxuriösen Rückzugsort.

Unsere erfahrenen sopra-Partner informieren und beraten Sie gern.

Die eigene Sauna: ein Traum für Saunafans, die zum Schwitzen ungern in öffentliche Wellnesseinrichtungen fahren möchten. Es gibt unzählige Möglichkeiten, die Traumsauna im eigenen Zuhause fachgerecht zu planen - von der Biosauna über Dampfduschen bis hin zu Infrarotkabinen und Kombi-Saunen. Innensaunas von sopra sind in unterschiedlichen Standardgrößen erhältlich. Es gibt sie mit Eck- oder Frontzugang, bodentiefen Glasfronten, Saunas für Dachschrägen, Saunas im Bad, im Keller oder dem bislang ungenutzten Dachboden. Darüber hinaus sind individuelle Maßanfertigungen möglich: Design Saunas.

Der Bau einer Innensauna kann hierbei auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen. Die zwei gängigen Saunabauweisen – die Elementbauweise und die Massivholzbauweise – haben dabei jeweils verschiedene Vorzüge, die bereits in der Konzeptionsphase beachtet werden sollten. Von dieser Grundlage ausgehend ist es außerdem möglich, den Innenraum der Sauna entsprechend der eigenen Vorstellung energieeffizient und gestalterisch zu individualisieren. Unsere erfahrenen sopra-Partner beraten Sie gerne hinsichtlich der Planung und Gestaltung Ihrer eigenen Innensauna.

Eine Sauna im Garten hat viele Vorteile: Man ist ungestört, kann nach dem Saunieren entspannt im Bademantel durch den eigenen Garten flanieren und sich dann eine Ruhepause gönnen – entweder auf einer Liege unmittelbar vor der Sauna, auf der Terrasse oder der Couch. Aber wie plant man eine Außensauna im eigenen Garten? Da macht es Sinn, sich zunächst mit den eigenen Wünschen und Platzanforderungen zu beschäftigen:

  • Wie groß sollte die Sauna mindestens sein, wie viele Personen sollten in der Sauna Platz finden?
    Bei ca. 6 Quadratmetern Grundfläche können sich bis zu vier Personen in der Sauna aufhalten. Ausgehend von den finanziellen und räumlichen Gegebenheiten gibt es nach oben natürlich wenig oder keine Grenzen.
     
  • Wie hoch ist der Platzbedarf des Sauna-Außenbereichs? Denken Sie an ausreichend Raum, z. B. für eine Dusche oder einen Badebottich, Stellfläche für Ruheliegen oder auch eine umläufige Terrasse um die Sauna.
     
  • Wie schützt man sich vor ungewünschten Einblicken durch Außenstehende?
    Sichtschutz ist wichtig, damit der Saunabereich nicht von außen eingesehen werden kann. Hier können entweder hohe Zäune, Sichtschutzwände oder Hecken Abhilfe schaffen.
     
  • Welche Abstände zum eigenen Haus und dem Nachbarsgrundstück sollten eingehalten werden?
    Zum Nachbargrundstück sollten ca. 3 m Abstand eingehalten werden.

Für die weitere, detaillierte Saunaplanung sind es diese und weitere Fragen, die die Basis für den Bau der eigenen Außensauna bilden. Am besten, Sie lassen Sie sich fachmännisch von unseren sopra-Partnern beraten.

Ja, absolut. Ein in die Sauna integriertes Fenster sorgt nicht nur für mehr Licht und zumindest gefühlsmäßig mehr Platz, sondern gewährleistet auch den Sauerstoffaustausch in der Sauna. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Fenster in eine Indoor- oder Outdoorsauna integriert wird.

Neben der Funktion und der Materialauswahl spielt in der Wahl des richtigen Fensters für die Sauna natürlich auch der Gesamtlook eine Rolle: ob als bodentiefes Panoramafenster oder ein in die Saunatür integriertes Sicherheitsglas…die Auswahl an Fenstern für die Sauna ist groß. Lassen Sie sich von unseren Sauna-Experten beraten!

Ja. Der Saunabelüftung wird bei der Konzeption und dem Saunabau sogar eine besondere Aufmerksamkeit zugesprochen: bei hohen Temperaturen sinkt nämlich der Sauerstoffgehalt der Luft. Um einen guten Luftaustausch zu ermöglichen, verfügen viele Saunen deshalb entweder über Fenster oder eine mechanische Belüftungsanlage.

Um ein kreislaufschonendes Schwitzen für Saunafans zu gewährleisten, ist es wichtig, die verbrauchte Luft über eine Abluftöffnung abzuleiten und frische Luft über Luftschlitze in die Sauna zu führen. Die frische Luft wird meist direkt unter dem Saunaofen angesaugt, erhitzt und in die Sauna geleitet.

Die verbrauchte Luft wird dagegen über eine Abluftöffnung, welche sich in der gegenüberliegenden Ecke es Saunaofens in einer Höhe von etwa 60 cm liegt, abgeleitet. Diese Öffnung kann bei Bedarf mit einem Lüftungsschieber teilweise geschlossen werden, um nicht zu viel Wärme zu verlieren. Ein Ventilator ist in der Regel nicht nötig, da die abgekühlte Luft zunächst zu Boden sinkt und die zuströmende Luft zusätzlichen Verdrängungsdruck entwickelt. Das höhere Gewicht von CO2 sorgt weiter dafür, dass in den oberen Luftschichten stets genügend Sauerstoff verbleibt.

Unsere erfahrenen sopra-Partner informieren und beraten Sie gern über die Möglichkeiten, eine Saunabelüftung schon ab Konzeption in Ihre Traumsauna zu integrieren.

Ab einer bestimmten Größe, die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist, braucht eine Außensauna eine Baugenehmigung. Auch die Abstände zum Nachbargrundstück (meist drei Meter) müssen eingehalten werden.

Im Sonderfall „Saunahaus“ stellt sich noch die Frage nach der Beheizung: Wollen Sie einen klassischen Holz-beheizten Sauna-Ofen aufstellen, gilt dieser als „Sonderfeuerstätte“ und ist genehmigungspflichtig. Der zuständige Bezirksschornsteinfeger kann genauere Auskunft geben, doch ist bei dieser Heizungsart der Brandschutz auf jeden Fall besonders zu beachten.

Die heißen Abgase müssen sicher durch die Wand abgeleitet werden, wofür ein industriell gefertigter Schornstein unverzichtbar ist. Wer aus guten Gründen den Umgang mit Feuer im hölzernen Gartenhaus ablehnt, setzt auf die häufig verwendete elektrische Alternative.

Erkundigen Sie sich sicherheitshalber bei Ihrem zuständigen Bauamt, ob eine Baugenehmigung für das Vorhaben „Außensauna“ benötigt wird, dann erleben Sie keine bösen Überraschungen.

Erfahren Sie mehr zum Thema „Saunaheizung und Technik“ von unseren sopra-Experten.

Als Richtwert gilt: Eine Sauna für vier bis fünf Personen sollte mindestens 2 × 2,20 m groß sein und eine Höhe von zwei Metern aufweisen. Darüber hinaus setzt lediglich der vorhandene Platz die Grenze im Saunabau.

Egal ob im Keller, im Wohnbereich, im Badezimmer, auf dem ausgebauten Dachboden, im Garten oder im Freizeitbereich: Eine Sauna kann entweder in einen Raum integriert oder freistehend im Innen- und Außenbereich geplant werden – individuell.

Optional können im Saunaplanungsprozess zudem auch eine Dusche, ein Bad oder ein Ruhebereich in Sauna-Nähe mitberücksichtigt werden. Idealerweise werden diese Faktoren ganzheitlich in die Planung einbezogen und an der Größe der Sauna, bzw. Saunakabine ausgerichtet.

Unsere erfahrenen sopra-Partner informieren und beraten Sie gern zur richtigen Saunagröße im Innen- oder Außenbereich.

Bei der Planung einer Sauna muss eine grundlegende Entscheidung getroffen werden: Ist eine Elementsauna oder eine Massivholzsauna gewünscht? Diese beiden Bauweisen bilden die Basis für die Materialauswahl und alle individuellen Sonderanfertigungen nach den Vorstellungen der jeweiligen Kunden.

sopra-Elementsaunen bestehen aus einzelnen isolierten Elementen und werden in Sandwichbauweise mit spezialgetrockneten – 16 mm dicken – Paneelen und einer innenliegenden Wärmedämmung mit Dampfsperre auf einem Rahmen zu einem ansprechenden Ganzen verschraubt.

sopra-Massivholzsaunen bestehen aus hölzernen Blockbohlen aus Polarfichte oder Sapintanne mit einer Dicke von 58 mm, die aufeinandergesetzt werden. Mithilfe von Spannvorrichtungen werden sie zusammengehalten. Ein Nachspannen ist jedoch nicht erforderlich.

Welcher Boden der richtige für die Sauna ist, hängt davon ab, um welche Sauna es sich handelt.

Der Boden unserer modularen Outdoorsauna besteht z. B. innerhalb der Sauna aus einer gedämmten Bodenplatte mit Balkenlage aus massiven Kanteln. Der Bodenbelag wird aus unbehandelten Polarfichte-Hobeldielen gefertigt.

Für Saunen im Indoorbereich muss es jedoch nicht zwingend ein Holzboden sein; hier kommen unter anderem auch hochwertige Steinfliesen zum Einsatz, während bei Massivholzsaunen her ganz klassisch Blockbohlen aus Holz genutzt werden. Dampfbäder werden dagegen normalerweise durchgängig gefliest – was der sehr hohen Luftfeuchtigkeit geschuldet ist.

Sie möchten mehr zu diesem bodenständigen Thema erfahren? Sprechen Sie einen sopra-Partner in Ihrer Nähe an.

In der Sauna selbst wird, neben dem Stromanschluss, kein zusätzlicher Wasseranschluss benötigt. In der Nähe der Sauna sollte sich jedoch ein Anschluss und Ablauf in Form eines Wasserbeckens oder einer Dusche befinden – nämlich, um sich nach dem Saunagang abkühlen zu können.

Was in vielen Wellnessoasen gang und gäbe ist, kann für die Realisierung der eigenen Heimsauna allerdings schwierig sein.

Deshalb: Wenn es aufgrund räumlicher Beschränkungen nicht möglich ist, den Wasseranschluss in der Nähe der Sauna anzubringen, sollte zumindest ein Badezimmer in der Nähe sein. Besser noch: Ein Zugang zur Terrasse und dem eigenen Pool inkl. Gartendusche im Garten.

Unsere sopra-Partner beraten Sie gern über die vielfältigen Möglichkeiten, in ihrem Zuhause eine ganz individuelle Wellness-Oase entstehen zu lassen.

Die Elementsauna, auch Fertigteilsauna oder Systemsauna genannt, besteht aus einzelnen, isolierten Elementen. Die Holzlatten werden auf einen Rahmen geschraubt. Die Elementsauna ist schnell aufgebaut. Eine Massivholzsauna ist eine Sauna, die aus massiven Holzbohlen besteht.

Ja. Eine bereits vorhandene Sauna kann nachträglich mit Infrarotstrahlern ausgestattet werden. Eine Kombination aus Infrarotkabine und Sauna verfügt über grundsätzliche Eigenschaften, die jede Sauna hat.

Der Unterschied der Sauna-Kombi mit Infrarotstrahlern zur Sauna besteht darin, dass zusätzlich Infrarotstrahler in den Sitzbänken, an den Wänden oder – unter bestimmten Voraussetzungen – auch an der Decke eingebaut sind.

Infrarotkabinen können allerdings nicht nachträglich zur Sauna um- oder aufgerüstet werden. Die Kabinen sind oft zu klein und zudem nicht für die große Hitze, die in einer Sauna herrscht, ausgelegt.

Die meisten E-Saunaöfen kommen auf Nennleistungen zwischen sechs und acht Kilowatt (kW). Diese Öfen sind ausgelegt für handelsübliche Saunen. 400-Volt-Saunaöfen kommen dagegen überwiegend in größeren Saunen zum Einsatz, sowohl im privaten als auch öffentlichen Bereich.

Ausnahme Infrarot-Sauna: Sie werden mit Strom der Betriebsspannung 230 Volt betrieben und können somit direkt an eine normale Steckdose angeschlossen werden.

Wichtiger Hinweis: Der Stromanschluss der Sauna gehört in die Hände eines kompetenten Fachmanns, sprich: Elektroinstallateurs! Unsere erfahrenen sopra-Partner informieren und beraten Sie gern weiterführend zu diesem Thema.

Mit Steinen gefüllt und Wärme gebend: Eine Sauna wird erst dann zum perfekten Rückzugsort, wenn sie mit dem passenden Saunaofen und technischem Equipment versehen wird. Saunaöfen wird dabei naturgemäß eine zentrale Rolle zugesprochen.

Qualität, Sicherheit und Langlebigkeit sind bei der Wahl des richtigen Saunaofens essenziell, aber auch Details, wie eine günstige Luftführung und, damit verbunden, niedrige Luftaustrittstemperaturen sorgen für das perfekte Klima und Freude beim Bauherrn. Mit der richtigen Beheizung für die Sauna sollte man sich deshalb schon so früh wie möglich beschäftigen.

Diese Arten von Saunaöfen gibt es:

  • Der holzbefeuerte Saunaofen
    Klassisch finnisch und mit einem entscheidenden Vorteil: Die Sauna ist völlig unabhängig von einer Stromquelle. Und das Knistern des Holzes sorgt für einen zusätzlichen Wohlfühlfaktor. Allerdings gibt es einige, wichtige Aspekte zu beachten, die vom Gesetzgeber vorgegeben sind: So muss für einen Holzofen sehr wahrscheinlich ein Abluftschacht an den Kamin angeschlossen werden.

    Die Stellfläche als auch die hinter dem Ofen liegende Wand muss zudem mit Feuerschutzblechen geschützt werden. Ebenfalls sind die Sicherheitsabstände zur Wand und auch die Raumhöhe über dem Ofen genau vorgeschrieben. Darüber hinaus dürfen seit 2012 nur Holzöfen in Betrieb genommen werden, die das CE-Kennzeichen nach DIN EN15821-2010 tragen. Die Bestimmungen der Bundes-Immisionsschutzverordung (1.BlmSCHV) müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Schornsteinfeger, dieser kann Ihnen sicherlich einige, wertvolle Tipps zum Thema mit auf den Weg geben.
     
  • Der elektrische Saunaofen
    Diese Saunaöfen gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen – kleinere Öfen für die private Sauna und leistungsfähigere für den öffentlichen Betrieb. Der Ofen sollte der jeweiligen Saunagröße und dem zu erwartenden Stromverbrauch angemessen ausgewählt werden. Hierzu beraten wir Sie gern. Finden Sie einen sopra-Partner in Ihrer Nähe.
     
  • Der Bio-Saunaofen
    Mit dieser Bezeichnung sind Kombisaunaöfen bzw. Dampföfen gemeint, mit denen der Saunanutzer das Wunschklima – insbesondere die Luftfeuchtigkeit – komfortabel selbst bestimmen kann. Meist haben die Geräte eine Heizleistung um die 9 Kilowatt (kW), die Leistungsspanne liegt üblicherweise zwischen 6 und 15 kW. In der Regel ist ein 9-kW-Sauna-Bio-Ofen in etwa ausreichend für Saunakabinen der Größenordnung 11 bis 15 Kubikmeter (m3) Raumvolumen. Auch Bio-Saunaöfen gibt es in verschiedenen Ausführungen, die u.a. in finnischen Saunen oder Erlebnissaunen zum Einsatz kommen können.

Jede der drei Ofenversionen gibt es überwiegend als Wandmodell. Aber auch Standmodelle sind erhältlich. Manche Modelle haben ein integriertes Saunasteuergerät, welches meist seitlich unten am Saunaofen zu finden ist. Die meisten werden jedoch an eine externe Saunasteuerung angeschlossen.

Sprechen Sie uns gern an, wenn Sie eine detaillierte Beratung zum Thema Saunaöfen wünschen.

Die typische Größe einer Familiensauna liegt bei einer Grundfläche von 3 bis 5 Quadratmetern. Öfen mit 4,5 und 9 kW sind dafür schon ausreichend. Sie verfügen über ein vereinfachtes Anschlussschema, da die Steuerung in der Regel im Saunaofen integriert ist.

Die Saunasteine, z. B. aus Granit oder Vulkangestein, spielen natürlich auch eine Rolle bei der Heizleistung des Ofens. Abhängig von der Ofenvariante und der Position des Steinkorbes garantiert der passende Saunaofen einerseits eine optimale Wärmeübertragung an die Umgebungsluft und andererseits eine unkomplizierte Wartung. Lassen Sie sich einfach von unseren sopra-Partnern zur Wahl des richtigen Ofens für Ihre Sauna beraten.

Übrigens: Eine Korbfüllung Steine gehört bei uns zum Lieferumfang ihres Sauna-Bio-Ofens dazu.

Idealerweise sind Saunasteuerungen programmierbar: Mit einer separaten oder in den Saunaofen integrierten Saunasteuerung lassen sich Temperatur und Luftfeuchtigkeit (bei einer Bio-Sauna bzw. Feuchtesauna) in Ihrer Sauna bequem und komfortabel regulieren:

  • Steuer- beziehungsweise regulierbare Parameter des Saunaklimas sind die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit bei einer Bio-Sauna. Steuern lassen sich zudem die Heiz- und Lüftungszeiten inklusive entsprechender Vor- und Nachläufe.
     
  • Überhitzungsschutz: Zu diesem Zweck gibt es Temperatursensoren, auch Temperaturfühler genannt, die im Saunaraum installiert sind. Zum einen steuern sie den Saunaofen, damit dieser die Sauna auf die gewünschte Betriebstemperatur bringt und diese kontinuierlich beibehält. Zum anderen sind sie funktionaler Teil einer Abschaltautomatik, die die Sauna vor zu hohen Temperaturen bewahrt. Das sorgt für eine größtmögliche Sicherheit im Saunabetrieb. Als Fühler kommen übrigens in den meisten Fällen Kapillarrohrfühler und elektronische Fühler zum Einsatz.
     
  • Moderne Saunasteuerungen arbeiten mit einem zweiten Temperaturfühler im Saunaraum: Er erfasst die Temperatur in der Nähe der Sitzbank und steuert die Raumtemperatur. Dieser zweite Fühler wird nach seinem Einbauort auch Bankfühler genannt. Das Zwei-Fühler-Steuersystem bringt genauere Messwerte, da es die sich infolge der Lüftung ergebende Temperaturschichtung und Luftzirkulation berücksichtigt.
     
  • Eine automatische Saunasteuerung für den Saunaraum bietet Ihnen die Möglichkeit, eingangs vorgestellte Parameter wie Temperatur und Luftfeuchte (bei einer Bio-Sauna) sowie Extras wie Licht und Ton zu regeln. Modere Steuergeräte verfügen außerdem über eine Timer-Funktion, mit der Sie den Saunabetrieb zu dem von Ihnen vorprogrammierten Zeitpunkt starten können.
    Aber Achtung beim Timerbetrieb! Der Saunaofen muss vor Inbetriebnahme immer kontrolliert werden, dass keine Gegenstände auf dem Saunaofen liegen. (Brandgefahr)

Sie möchten mehr zu diesem Thema erfahren? Sprechen Sie einen sopra-Partner in Ihrer Nähe an.

Ja, eine Sauna benötigt eine regelmäßige Reinigung und Holzpflege, um möglichst lange Freude zu bereiten. Durch hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit werden nicht nur das Holz sondern auch alle Metallteile, sowie die Saunatechnik über die Jahre erheblichen Belastungen ausgesetzt.

Deshalb gilt nach jedem Saunagang: Innenbereich der Sauna gründlich durchlüften, damit die feuchtwarme Luft aus der Sauna zieht. Schließen Sie Fenster und Tür generell nur dann, wenn es auch wirklich nötig ist beim Beheizen der Sauna und den Saunagängen an sich. Ist die Sauna nicht in Betrieb, sorgen Sie mit einer offenen Tür für eine gute Luftzirkulation und Sie vermeiden, dass sich Pilze wie Schimmel und Keime ausbreiten können.

Das Holz der Bänke sollte regelmäßig, ca. alle 2-3 Wochen gut gereinigt werden. Dafür gibt es Spezialreiniger, die Sie im Fachhandel erhalten können. Die regelmäßige Reinigung verhindert, dass sich Bakterien und Pilze im Holz ansiedeln können. Die Liegeflächen können zur Reinigung sogar aus der Halterung entnommen werden. Bei hartnäckigen Flecken auf dem Holz hilft es in der Regel nur, diese vorsichtig mit feinem Schleifpapier zu entfernen. Tritt aus dem Holz Harz aus, so kann dieses problemlos mit einem Aceton getränktem Lappen entfernt werden.

Unsere erfahrenen sopra-Partner informieren und beraten Sie gern über die fachgerechte Holzpflege ihres Sauna-Innenraums.

Regelmäßig und gründlich, im eigenen Interesse. Neben der Reinigung der Liegebänke sollte im gleichen Arbeitsgang auch immer der Saunaofen und der Boden in der Sauna gereinigt werden. Alle 1-2 Wochen oder besser: nach jedem Saunagang – zumindest den Saunaofen. Der weist recht oft Kalkflecken auf, die durch Aufgüsse entstehen und Verfärbungen rund um den Ofen. Diese lassen sich mit einer Bürste und einer Lauge aus Wasser und Zitronensäure oder Essig entfernen. Hat sich Staub in Ecken und Ritzen abgelagert, so rücken Sie diesem am schnellsten mit einem Staubsauger zu Leibe. Den Boden reinigen Sie mit einem fesselfreien Tuch und klarem Wasser.

Weitere Tipps von unseren Sauna-Experten:

  • Reinigen Sie die Sauna erst dann, wenn sie auch vollständig abgekühlt ist.
     
  • Putzen Sie von oben nach unten: Sie beginnen bei den Saunaliegen, reinigen den Ofen und dann den Boden.
     
  • Spezialreiniger aus dem Fachhandel auf Wasserstoff-Peroxid-Basis eignen sich für eine schonende, aber gründliche Reinigung des Saunaholzes.
     
  • Chemische Reiniger sollten bei der Saunapflege nicht zum Einsatz kommen. Diese können das Holz beschädigen, was wiederum Bakterien und Keimen einen optimalen Nährboden bietet. Zudem können chemische Reinigungsmittel beim Saunabetrieb gesundheitsschädliche Stoffe freisetzen. Verwenden Sie am besten geruchlose Reiniger, denn Düfte werden durch die Hitze arg verstärkt. Auch ölhaltige Pflegemittel sind tabu. Bei hohen Temperaturen dünsten diese aus und machen das Saunaholz glitschig und heiß. Hände weg! Hochdruckreiniger sind zwar praktisch, aber sie eignen sich nicht zur Saunapflege! Durch den hohen Wasserdruck werden die Fasern des Holzes angegriffen und es wird trocken und rissig. Ebenso schaden Sie dem Holz, wenn Sie bei der Reinigung zu viel Wasser verwenden.
     
  • Wischen Sie nur feucht und vermeiden Sie Wasserpfützen. Vergessen Sie nicht, Fußmatten und Badesandalen von Zeit zu Zeit zu desinfizieren. Auch dort können sich Pilze und Keime festsetzen.

Sie haben weitere Fragen zu einer umfassenden Saunapflege? Lassen Sie sich von unseren Sauna-Experten beraten!

Da gibt es eine ganze Bandbreite an hochwertigem Sauna-Zubehör, die eine Sauna zu einem persönlichen Rückzugsort werden lassen. Nützlich, ergonomisch, mit Sound oder Lichteffekten: sopra bietet eine Vielzahl an praktischem Saunazubehör, an dem Sie – im Set oder einzeln – viel Freude haben werden. Einiges – wie die Sanduhr oder ein Thermo-Hygrometer – sind auch hervorragend als Geschenk für passionierte Saunagänger geeignet.

Natürlich kann auch Ihre eigene Sauna mit hochwertigem Zubehör ausgestattet werden. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Sauna-Aufguss-Systeme
  • 4-Punkt Ergo Kopfstütze
  • Sauna-Luftbefeuchter
  • Farblichttherapie (auch nachträglich einbaubar)
  • Sauna-Lautsprecher

Unsere sopra-Partner beraten Sie gern über die vielfältigen Möglichkeiten, Ihre Sauna schön und multifunktional zu gestalten.

Outdoor-Pools im Winter

Antworten zur Überwinterung von Außenbecken

Die richtige Überwinterung des Pools im Garten ist für eine lange Nutzung des Schwimmbeckens sehr wichtig. Spätestens dann, wenn der erste Morgenfrost den Herbst ankündigt, sollte der Pool winterfest gemacht worden sein. Das hat den Vorteil, dass sowohl das Becken als auch dessen technische Gerätschaften nicht vereisen und zu Schaden kommen können. Auch ist die richtige Überwinterung des Pools eine gute Ausgangsbasis dafür, den Pool im Frühjahr für die neue Sommer-Badesaison mit deutlich weniger Aufwand aufzubereiten.

Schwimmbecken lassen sich auf zwei verschiedene Weisen auf den Winter vorbereiten: Unterschieden wird hierbei die passive Überwinterung von der aktiven Überwinterung. Wenn sich der Pool in einer Region befindet, die für starke Frostperioden bekannt ist, empfiehlt sich die passive Überwinterung. Die Methode ist auch geeignet, wenn die Poolbesitzer das Becken im Winter nicht nutzen möchten.

Befindet sich der Pool hingegen in einer Gegend, deren Winter eher mild ausfällt und die Besitzer möchten den Pool auch in der kalten Jahreszeit nutzen, ist eventuell eine aktive Überwinterung möglich. Vorab sollte jedoch mit einem Spezialisten oder einer Spezialistin abgeklärt werden, ob alle Voraussetzungen für eine problemlose Durchführung erfüllt sind.

Einige Tipps zur richtigen Überwinterung eines Außenpools haben wir Ihnen in einem Artikel zusammengestellt.

Ja, sofern es sich nicht um Aufstellpools handelt, überwintern Outdoorpools sogar meist immer mit Wasser. Das Beckenwasser wird bei der passiven Überwinterung jedoch etwas abgelassen. Wir raten Ihnen mit einer Poolexpertin oder einem Poolexperten abzustimmen, wie hoch der Wasserstand in der Winterzeit sein sollte.

Ja, sofern alle Voraussetzungen für eine aktive Überwinterung erfüllt sind. Im Zweifel sollten Sie sich mit Ihren Fragen an einen Experten oder eine Expertin wenden.

Ja, die gibt es. Während Luftpolsterabdeckungen bei Outdoor-Pools ausschließlich im Sommer genutzt werden können, eignet sich für den saisonalen Einsatz im Winter eine Netzabdeckung.

Wer sein Außenbecken ganzjährig vor Verunreinigungen schützen möchte, kann eine Thermo-Schutz-Rollabdeckung anbringen lassen. In schneereicheren Regionen sollten bei dieser Abdeckungsart jedoch zusätzliche Schneeträger verwendet werden.

Poolüberdachungen ermöglichen – in Kombination mit einer guten Poolheizung – ganzjähriges Schwimmvergnügen.

Achtung: Rollladen-Abdeckungen können das Becken im Winter zwar ebenfalls schützen. Aber sie sind nur für die passive Überwinterung geeignet. Denn sie dürfen im eingefrorenen Zustand nicht mehr mechanisch beansprucht und betrieben, d.h. geöffnet oder geschlossen, werden. Im eingefrorenen Zustand sind sie zudem nicht begehbar. Damit der Rollladen im Winter nicht verschmutzt, kann zusätzlich ein Winternetz angebracht werden.

Wenn es im Frühjahr wieder wärmer wird, erwärmt sich auch das Beckenwasser. Spätestens wenn dieses eine Temperatur von 15 Grad erreicht, sollte der Swimming-Pool gereinigt werden. Denn die erhöhte Wassertemperatur fördert das Algenwachstum und liefert einen perfekten Nährboden für Bakterien.

Wir haben Ihnen in unserem Artikel „Frühjahrscheck für Ihren Pool“ die besten sopra-Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihr Schwimmbad nach dem Winter schnell wieder auf Vordermann bringen können

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